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Rohton
Auf Ma├č schneiden
Rohscherbe
Bisquitbrand
Der Ton wird gereinigt, mit Wasser vermischt, geknetet und in einer Vacuumpresse entl├╝ftet. Anschlie├čend wird dieser geschmeidige Ton auf eine Dicke von ca 8 mm gerollt. Diese gerollten Platten sind nach einer Nacht Trocknungszeit in einem lederartigen Zustand gerade richtig um zur Fliese weiterverarbeitet zu werden. Der Fliesenmacher hat hierbei immer noch das gleiche Werkzeug wie vor 400 Jahren, n├Ąmlich ein Messer und eine Ma├čplatte aus Holz die in den Ecken N├Ągel hat. Die N├Ągel halten die Tonplatte beim Schneiden. Hinterher sind in den Ecken kleine L├Âcher, die auch nach dem Glasieren als P├╝nktchen sichtbar bleiben. Weil der Fliesenmacher die Kanten etwas schr├Ąg nach innen schneidet, kann sp├Ąter in der urspr├╝nglichen Art und Weise die Fliese verlegt werden, praktisch ohne Fuge.

Auftragen der Glasur
Sponse durchstauben
Bamalung
Nach dem 2. Brand
Nach dem Trocknen wird die Fliese das erste Mal gebrannt (Bisquit) und nach dem Abk├╝hlen, von Hand mit Zinnglasur ├╝bergossen. Diese Zinnglasur ist nach einem Rezept aus dem 17. Jahrhundert hergestellt. Nach dem Glasieren folgt der letzte Schritt, das Bemalen. Zu jedem Motiv ben├Âtigt der Maler eine Durchstaubschablone (Sponse). Eine Sponse ist eine Zeichnung auf Papier bei der die Konturen durchstochen sind. Diese Sponse wird auf die noch feuchte Glasur gelegt und mit einem Beutel, gef├╝llt mit Holzkohlepulver, betupft. Der Kohlestaub f├Ąllt durch die L├Âcher der Konturlinien und so ist das Motiv in P├╝nktchen auf der wei├čen Glasur zu sehen, die einzige Hilfslinie f├╝r den Maler. Diese P├╝nktchen werden mit einem d├╝nnen Pinsel vorgezeichnet, der sogenannte Treck, und danach ausgef├╝llt mit Farbe. Diese Farben bestehen aus, mit Metalloxyden vermischter, Glasur und verschmelzen mit der d├╝nnen Lage der Zinnglasur bei dem zweiten Brand.

Obwohl durch die Sponse die Art des Dekors festgelegt wird, bleibt der Stil des Malers erkennbar. Das Ausmalen von z.B. See- und Blumentableaus zeigt immer die Handschrift des Malers und geben jedem Teil ihren einzigartigen Karakter. Die vorher beschriebene Herstellung wird als Majolika oder Fayencetechnik bezeichnet. Diese uralte Technik wurde in den Niederlanden immer angewendet, heute aber nur noch sporadisch gebraucht. Unsere Friesl├Ąnder-Manufaktur h├Ąlt diese alte Technik noch in Ehren.

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